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Kawapfleger

Radfahrer

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1

Donnerstag, 30. April 2020, 00:27

Vergaserprobleme/Vegaserreiniger

Hallo ZRX Freunde,

kämpfe nun, nachdem meine ZRX 1200 S neue Reifen bekommen hat, wieder mit einem Vergaserproblem.

Kurze Historie: Nach erfolgreicher Ventilspielkontrolle (Einstellen war nicht nötig) hatte meine ZRX gelegentliche Aussetzer, die aber mit einem Vergaserzusatz schwächer geworden waren. Ich habe nun nach dem, vom Autor F.J Schermer empfohlenen Reiniger Fuel gard gesucht, diesen aber nirgends auftreiben können. Zufällig bin ich dann auf Mittel von ERC gestoßen, das speziell verkrustete/verharzte Vergaser reinigen soll; dieser Reiniger soll an sich sogar für den Werkstatteinsatz geeignet sein.

Ich habe nun dieses Mittel genau nach Anwendungsvorgabe eingesetzt; leider mit dem fatalen Ergebnis, dass meine Kawa nun viel schlechter läuft als vorher. Konkret ausgedrückt, wäre ich damit wohl kaum zum Fahren gekommen.

Nur mit Choke-Einsatz konnte ich sie zum Laufen bringen, erst ab ca. 40 Grad Öltemperatur drehte sie dann auch ohne Choke bis 3000 min/1, bei weiterem Gasgeben fiel die Drehzahl wieder ganz ab und der Motor konnte nur durch nochmalige Choke Unterstützung vor dem Ausgehen bewahrt werden. Dies wiederholte sich mehrere Minuten, so dass ich schließlich entnervt aufgab. Dazu ist noch zu sagen, dass die Kawa seit den 13 Jahren in denen ich sie besitze, insgesamt dreimal ein ähnliches Verhalten zeigte, hier war aber die kritische Drehzahl 2000 min/1, sobald der Motor über diesen Bereich ohne Choke drehte lief er dann die ganze Saison wieder normal. Anmerken möchte ich noch, dass ich immer vor dem Einmotten die Schwimmerkammern penibel entleert habe, die Kawa hat nun ca. 14500 km Laufleistung, die Benzinzufuhr ist m.E. in Ordnung.

Bevor ich mich nun evtl. an die unangenehme Arbeit des Ausbaus der Vergaser wage, würde ich nochmals einen Versuch mit dem Fuel riskieren. Zufällig habe ich leider nun erst in einem älteren Beitrag gelesen, dass ein Mitglied (Saarlänner) dieses Mittel kennt und auch verwendet.

Vielleicht liest er ja (oder jemand anders, der mit Fuel gard Erfahrung hat) über mein Problem und kann mir ggf. eine Bezugsquelle nennen. Falls nicht, wäre ich für Hinweise/Tipps bei einem etwaigen, doch notwendig werdenden Vergaserausbau dankbar.

Beste Grüße aus München und vielen Dank im Voraus
Gerald

KawaAtze Schütze

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2

Donnerstag, 30. April 2020, 09:21

Raus mit den Vergasern
Dein Mittel das du rein hat hat gewirkt und die gelösten Verharzungen habe sich in den Düsenstöcken verfangen. Egal ob partiziell oder komplett, oder Rost, aber nun ist ein Ultraschallbad angesagt

Kawapfleger

Radfahrer

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3

Donnerstag, 30. April 2020, 23:53

Hallo KawaAtze,



vielen Dank für Deine Mitteilung.

Nach dem was ich heute Mittag erlebt habe, gehe ich davon aus, dass Du (hoffentlich nur teilweise) recht hast.Dies würde das merkwürdige aktuelle Verhalten des Motors von heute auch in etwa erklären, ich selbst war zunächst nur total erstaunt und zugleich erfreut.



Nun die eigentliche Schilderung. Bin heute gegen Mittag in meine TG gekommen um nochmal die klassischen Verdächtigen (Benzindurchlauf aus dem Benzinhahn, Tankbelüftung, Benzinsauberkeit in den Schwimmerkammern usw.) abzuklären. Habe auch schon daran gedacht, zwecks Vergaserausbau schon mal den Sprit aus dem Tank abzulassen und diesen ggf. abzunehmen.

Mehr aus reiner Neugierde, nur um mal zu sehen was eigentlich passiert, wenn ich nun, nach knapp 2 Tagen Standzeit, einfach mal den Motor starte wie üblich, habe ich das dann in die Tat umgesetzt. Mein Erstaunen war groß als der Motor mit Choke Einsatz spontan angesprungen ist, nach weinigen Sekunden konnte ich dann den Choke schon deutlich zurücknehmen und den Motor (wie gewohnt) mit zusätzlichem Gasgeben auf Leerlaufdrehzahl halten. Nach weiteren Sekunden konnte ich dann den Choke ganz zurücknehmen. Der ganze Vorgang lief so ab, wie ich es bisher, bevor das Problem begonnen hat, auch gewohnt war. Mein Erstaunen war nach wie vor groß und ist mehr und mehr in Erleichterung umgeschlagen.

Nach ca. 2-3 Minuten habe ich den Motor stufenweise hochgedreht mit kurzen Gasstößen bis 3000 und einmal kurz bis 5000 min/1; das Motoröl war mittlerweile bis gut 40 ° gestiegen. Leider hatte ich nun keine Zeit mehr für eine Probefahrt, dies werde ich baldmöglich nachholen, bin aber aufgrund des absolut einwandfreien Startverhaltens einigermaßen optimistisch, dass der Motor auch unter Last wieder so läuft wie das bisher der Fall war.

Ich hatte zunächst keine technische Erklärung parat, die dieses Phänomen vernünftig erklären könnte. Nach der von Dir mitgeteilten Annahme wäre es nun denkbar, dass das von mir eingesetzte Mittel (es wird nach Herstellerangabe im Verhältnis 4 zu 1 in die Schwimmerkammern eingefüllt, soll dort ca. 2 Stunden verbleiben und soll dann entweder durch Ablassen oder eben durch Motorlauf entfernt werden) noch nachgewirkt hat obwohl es ja dann nicht mehr im Motor war?

Allerdings hatte ich vom Herbst her noch das Benzin im Tank, dem ich damals schon Vergaserreiniger-Zusätze (zunächst vom Louis dann von MOTUL) zugegeben hatte. Evtl. hat ja dieser Rest auch noch eine gewisse Reinigungswirkung entfaltet und daher mit zu dem momentanen Erfolg beigetragen?

Es würde mich interessieren, ob evtl. noch andere Forumsmitglieder eine interessante technische Lösung/Erfahrung dazu beitragen könnten

Bin jedenfalls auf die fällige Probefahrt neugierig - aber eigentlich sollte man so etwas dzt. ja gar nicht vornehmen; wie heißt es bei uns in Oberbayern

so schön: Schaung ma amoi, dann sehng mas scho !!



Beste Grüße und gute Fahrt

Gerald

andreas Skorpion

andreas

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4

Freitag, 1. Mai 2020, 20:11

Hallo Gerald,
KawaAtze hat recht...
hatte das selbe Problem schon 2 mal... nur eine Vergaserreinigung hilft da wirklich.
Die zrx mit benzin im vergaser überwintern zu lassen ist mit dem aral oder shell + schon nicht möglich (zumindest bei mir nicht wenn die zrx 4 Monate steht und nicht alle 2 Wochen gestartet wird)
Zusätzen bringen auch nichts (hab alles probiert von Louis,yamaha,Kawa,usw...)
Tipp: nicht die Vergaserschrauben öffnen sondern den Tank leeren und die zrx laufen lassen bis sie aus geht.!
Dann den Tank wieder Füllen und einmotten
Viele Grüße aus Hamburg

Trebbler

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5

Dienstag, 5. Mai 2020, 13:35

Geht mit Sprit abpumpen und so natürlich. Ich bin dafür zu faul, :gutenmorgen: zieh den Unterdruckschlauch am bentinhahn, steck ne Scharaube rein wegen Falschluft und lass laufen.
Hat bis jetzt immer prima funktioniert

bluebird Skorpion

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6

Dienstag, 5. Mai 2020, 16:33

Ja Meister,
da haben die Jungens Recht, da kannst du reinschütten was du willst ich glaube da

hilft nur ausbauen Ultraschall reinigen und Düsen etc. tausch.
Ich habe gerade eine ZRX 1200 abgestellt werde sie auch nicht nochmal auf die Strasse

bringen, also wenn due Schrauben abbrichst oder so melde dirch :nummer1_1: .
Gruß
Bluebird

Kawapfleger

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7

Dienstag, 5. Mai 2020, 16:55

Hallo Leute,



die Probefahrt mit der ZRX konnte ich nun am Sonntag Vormittag durchführen, sie ging über 40 km (auch schon mit den neuen Reifen).

Meine ZRX startete und lief auch die ganze Fahrt danach bestens - wie schon 2 Jahre nicht mehr.

Übrigens: Ich habe meine Kawa sonst immer mit abgelassenen Schwimmerkammern überwintert. Sinnigerweise nur damals nicht, als ich schon die Arbeit mit der Ventilspielkontrolle vor mir hatte. Damals dachte ich noch, erspare dir mal das lästige Ablassen der Kammern und lass sie leerlaufen, wie ich auch schon von anderen Bikern gehört habe.

Leider war dann nach der Ventilprüfung erstmals der Motorlauf so schlecht wie nie - Zufall oder ist das korrekte Entleeren der Kammern doch besser. Andererseits kenne ich Leute (so auch ein Nachbar mit Zephyr 750 in meiner TG-Anlage) die keine Batterie ausbauen geschweige denn Kammern entleeren - und die haben keine Probleme damit!?

Sei's drum, ich hoffe nur, dass die Kawa jetzt weiter so läuft wie jetzt!



Nochmal Danke und gute Fahrt (soweit möglich)



Gerald

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8

Freitag, 29. Mai 2020, 18:14

Lange Standzeit - führt das nicht zu Wasser unten im Tank? Könnte Stottern erklären

[quote='Kawapfleger','index.php?page=Thread&postID=153064#post153064']Hallo KawaAtze,



vielen Dank für Deine Mitteilung.

Nach dem was ich heute Mittag erlebt habe, gehe ich davon aus, dass Du (hoffentlich nur teilweise) recht hast.Dies würde das merkwürdige aktuelle Verhalten des Motors von heute auch in etwa erklären, ich selbst war zunächst nur total erstaunt und zugleich erfreut.



Nun die eigentliche Schilderung. Bin heute gegen Mittag in meine TG gekommen um nochmal die klassischen Verdächtigen (Benzindurchlauf aus dem Benzinhahn, Tankbelüftung, Benzinsauberkeit in den Schwimmerkammern usw.) abzuklären. Habe auch schon daran gedacht, zwecks Vergaserausbau schon mal den Sprit aus dem Tank abzulassen und diesen ggf. abzunehmen.

Mehr aus reiner Neugierde, nur um mal zu sehen was eigentlich passiert, wenn ich nun, nach knapp 2 Tagen Standzeit, einfach mal den Motor starte wie üblich, habe ich das dann in die Tat umgesetzt. Mein Erstaunen war groß als der Motor mit Choke Einsatz spontan angesprungen ist, nach weinigen Sekunden konnte ich dann den Choke schon deutlich zurücknehmen und den Motor (wie gewohnt) mit zusätzlichem Gasgeben auf Leerlaufdrehzahl halten. Nach weiteren Sekunden konnte ich dann den Choke ganz zurücknehmen. Der ganze Vorgang lief so ab, wie ich es bisher, bevor das Problem begonnen hat, auch gewohnt war. Mein Erstaunen war nach wie vor groß und ist mehr und mehr in Erleichterung umgeschlagen.

Nach ca. 2-3 Minuten habe ich den Motor stufenweise hochgedreht mit kurzen Gasstößen bis 3000 und einmal kurz bis 5000 min/1; das Motoröl war mittlerweile bis gut 40 ° gestiegen. Leider hatte ich nun keine Zeit mehr für eine Probefahrt, dies werde ich baldmöglich nachholen, bin aber aufgrund des absolut einwandfreien Startverhaltens einigermaßen optimistisch, dass der Motor auch unter Last wieder so läuft wie das bisher der Fall war.

Ich hatte zunächst keine technische Erklärung parat, die dieses Phänomen vernünftig erklären könnte. Nach der von Dir mitgeteilten Annahme wäre es nun denkbar, dass das von mir eingesetzte Mittel (es wird nach Herstellerangabe im Verhältnis 4 zu 1 in die Schwimmerkammern eingefüllt, soll dort ca. 2 Stunden verbleiben und soll dann entweder durch Ablassen oder eben durch Motorlauf entfernt werden) noch nachgewirkt hat obwohl es ja dann nicht mehr im Motor war?

Allerdings hatte ich vom Herbst her noch das Benzin im Tank, dem ich damals schon Vergaserreiniger-Zusätze (zunächst vom Louis dann von MOTUL) zugegeben hatte. Evtl. hat ja dieser Rest auch noch eine gewisse Reinigungswirkung entfaltet und daher mit zu dem momentanen Erfolg beigetragen?

Es würde mich interessieren, ob evtl. noch andere Forumsmitglieder eine interessante technische Lösung/Erfahrung dazu beitragen könnten

Bin jedenfalls auf die fällige Probefahrt neugierig - aber eigentlich sollte man so etwas dzt. ja gar nicht vornehmen; wie heißt es bei uns in Oberbayern

so schön: Schaung ma amoi, dann sehng mas scho !!



Beste Grüße und gute Fahrt

Gerald[/quote]

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9

Freitag, 29. Mai 2020, 18:17

Vergaser ausbauen und reinigen: 400€

Hi
kostet richtig Geld. Und wenn diese hart gewordenen Gummi-Stutzen zum Luftfilter dazu kommen..
Lieber alles reinschütten und probieren.

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